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Warum Händewaschen und Backen untrennbar miteinander verbunden sind

Autorenbild: Noomi Bauer
Noomi Bauer
vor 5 Tagen
1 Min. Lesezeit

Feiertage gibt es unzählige. Die einen gehen auf uralte Traditionen zurück, andere sind mit einem Augenzwinkern zu verstehen, nicht wenige drehen sich um Essen und dann sind da noch jene, die mehr Aktions- als Feiertage sind. In diese letzte Kategorie fällt der heutige internationale Tag des Händewaschens, der seit 2008 immer am 15. Oktober stattfindet. Ins Leben gerufen wurde er von der Global Handwashing Partnership, einem Zusammenschluss internationaler Interessensgruppen, die damit den Präventions-Charakter des Händewaschens unterstreichen und ins allgemeine Bewusstsein holen will. Auf der Nordhalbkugel fällt der Tag mit dem Start der Grippesaison zusammen und kommt darum sehr gelegen: Regelmässiges und vor allem gründliches Händewaschen reduziert die Übertragung von Infektionskrankheiten nachweislich.

 

Auch wenn wir bei underbara bullar die Backstube gar nicht erst betreten, wenn wir krank sind, spielen gewaschene Hände in unserem Produktionsalltag eine grosse Rolle. Ob nach Pausen, Mahlzeiten, Einkäufen, Lieferungen, Toilettengängen, Entsorgungen, dem Berühren roher Lebensmittel oder bei Arbeitsbeginn, immer führt unser erster Gang zum Waschbecken, wo neben Seifenspender auch Einweghandtücher bereitstehen. Aus Hygienegründen ebenso unverhandelbar sind geschnittene Fingernägel sowie der Verzicht auf Nagellack, Schmuck und Strassenkleider. Wir produzieren in Back-T-Shirts und Bäckerschuhen, tragen eine Schürze, reinigen die Arbeitsfläche während der Produktion durch Abschaben mit dem Küchenspachtel statt mit einem Lappen und arbeiten selbst bei kleinsten Handwunden Einweg-Nitrilhandschuhe, die wir immer dann wechseln, wenn wir sonst die Hände waschen würden. So ist bei uns an jedem Bullartag Händewaschtag. Wer auch ohne Backstube mehrmals feiern möchte: Am 5. Mai kommt mit dem Welttag der Handhygiene die nächste Gelegenheit.

 


 

 







 
 
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